Dreifaltigkeitskapelle

Dreifaltigkeitskapelle

bei der Traunbrücke in Lauffen


Ort

Dreifaltigkeitskapelle

bei der Traunbrücke

Im 17. Jh. war die Verehrung der Hl. Dreifaltigkeit besonders populär, vor allem auch wegen der damals immer wieder grassierenden „Pest“-Epidemien. In Lauffen, wo es angeblich auch eine Wallfahrt zur Hl. Dreifaltigkeit gab, erinnert daran neben der Dreifaltigkeitsgruppe von 1637 in der Kirche (am Altar der Lauffner-Kapelle)  vor allem diese Kapelle, die der Überlieferung nach 1694 erbaut worden ist. Zur gleichen Zeit wurde auch in Ischl am Ortsrand eine Pestkapelle gestiftet, die Sebastianskapelle beim Friedhof, vielleicht verdanken beide Kapellen ihre Entstehung einer 1693-95 grassierenden Blattern-Epidemie. 

Im 20. Jh. wurde das Straßenniveau erhöht, sodass man heute in die Kapelle einige Stufen hinuntersteigen muss. Bei der Restaurierung 1972 oder 1983 wurde das Innere etwas vereinfacht.

Der ziemlich große, quadratische Bau besitzt ein stark geschwungenes Schindel-Zeltdach und öffnet sich mit einem großen Rundbogen zur Straße. Die Putzgliederung stammt wohl aus dem ausgehenden 18. Jh., innen ist das Kreuzgewölbe sowie das Dreifaltigkeitsbild („Gnadenstuhl“, Bild verm. 19. Jh.) beachtenswert.