Druckenthaner Kapelle

Druckenthaner Kapelle

In Verlängerung des Traxleckerwegs bei der Weggabelung im Feld rechts halten, weiter aufwärts am Waldrand liegend, schöne Aussicht


Ort

Franziska Druckenthaner (Traxleckerweg 57) ließ die Kapelle 1949 zum Gedenken an die glückliche Rückkehr ihrer beiden Söhne aus dem 2. Weltkrieg bzw. aus der Kriegsgefangenschaft erbauen.

Das große Marienbild ist älter als die Kapelle und stammt nach Angaben der Besitzer aus der k.u.k. Festung Przemysl (Galizien), von wo es vor der russischen Einschließung (Herbst 1914) oder dem Fall der Festung (22.03.1915) noch herausgebracht werden konnte und auf Umwegen in die Kapelle kam.

Einfache fensterlose Kapelle mit hinten abgewalmtem Satteldach, zweiflügeliger Türe, im Giebel ein Holzkreuz. Innen Altaraufbau aus Bruchstein, an der Stirnwand das oben erwähnte Marienbild, beidseits 2 Schriftblätter von Nora Scholly mit je einem Marienbild mit Hintergrund Ischl bzw. Lauffen (Kopien) als Kriegergedächtnis, am Altartisch unter anderem 3 Marienstatuen u. 1 Herz-Jesu-Statue (alle Gips). An den Wänden Sterbebilder von Mitgliedern der Familie Druckenthaner und die steinerne Widmungstafel.