Gedenksäule

Gedenksäule "Kaiserstein"

links neben der Traunbrücke


Ort

Gedenksäule "Kaiserstein"

links neben der Traunbrücke

Diese Gedenksäule markiert das  Ende von „Kaiser Ferdinand’s Morgenweg“, der 1838 zum Andenken an den Besuch des Kaiserpaares Ferdinand I. („der Gütige“) und Maria Anna im August 1837 angelegt und aus der kaiserlichen Privatschatulle bezahlt wurde. Er führt von Kaltenbach, wo noch 1939 sein Pendant bei Kaltenbachstraße 30 stand, über die Engleiten hierher nach Lauffen. Vorbild für die Säulen waren – dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend – antike römische Meilensteine. Auch der Brauch, Anfang und Ende einer Straße mit einer Säule zu markieren, geht auf die Antike zurück. Die Säule stand ursprünglich flussabwärts der Brücke und ist vermutl. beim Hochwasser 1899 in die Traun gestürzt.  Die von Jugendlichen wiederaufgefundenen Teile wurden 2002 vom „Ischler Heimatverein“ [= IHV] unter Mithilfe der Stadtgemeinde Bad Ischl [= GdeBI] geborgen und 2003 restauriert und etwas flussaufwärts wieder aufgestellt.

Auf einem neuen Unterbau aus alten Quadersteinen mit Stufe (dort Datierung 2003 und Kürzeln der beteiligten Institutionen – siehe oben) erhebt sich der alte würfelförmige Sockelstein mit Datierung, auf diesem die walzenförmige Säule, oben breitkegelig zugespitzt. Am Säulenschaft eine geglättete Kartusche mit Inschrift; einige Schrammen vom Sturz oder der Bergung.