Gschlachten Riesweg Denkmal

Gschlachten Riesweg Denkmal

Abseits der Forststraße Richtung „Hohenau“ mitten im Wald; der Gschlachten-Riesweg führt zur Hohenau-Alm. Zugang von der Hohenaustraße: ca. 100 m nach der Abzweigung von der Rettenbachtalstraße zweigt rechts ein Steig ab (Wegweiser), den man ca. 200 m verfolgt


Ort

Ein Riesweg ist eine Holzbringungseinrichtung, bei der ähnlich wie in einer Riese die Stämme nur durch ihr eigenes Gewicht  zu Tal glitten, beim Rieswegbau wurde jedoch weniger Material verbraucht wie beim Riesbau. Zu Ende des 19. Jhs. war das Salzkammergut führend in der Verwendung solcher damals neuer Anlagen. Der technisch vielleicht aufwendigste unter diesen war der „Gschlachten(wald)-Riesweg“, er besaß neben langen Brücken sogar einen Tunnel. Deshalb wurde er von Forstleuten häufig besucht und erhielt am oberen und am unteren Ende jeweils eine Gedenktafel, von denen aber nur die untere noch vorhanden ist. Spätestens nach dem Bau der „Wirtsgraben-Forststraße“ kam er außer Gebrauch, die Tafeln verschwanden im Lauf der Zeit. Franz X. Mannert machte die vorliegende Tafel wieder ausfindig, der „Ischler Heimatverein“ sorgte für Restaurierung und Wiederanbringung 2011. Übrigens kann man die Riesweg-Trasse noch in weiten Strecken verfolgen.

Die Metalltafel mit Bauzeit (1893-96) und technischen Daten ist in einen großen, inmitten kleinerer Steine plazierten Felsblock eingelassen. Das Denkmal steht einige Schritte oberhalb der Riestrasse.