Kreuzplatz-Brunnen

Kreuzplatz-Brunnen

Am Kreuzplatz, vor Nr. 9 in Platzmitte


Ort

Dieser schöne Brunnen hatte einen hölzernen Vorläufer von 1830, den nach seinem Stifter, dem damaligen oö. Landespräsidenten,  benannten „Ugarte-Brunnen“. Nachdem dessen Brunnbecken erneuerungsbedürftig geworden war, erbaute der Ischler Maurermeister Karl Drexler 1846-47 den jetzt noch vorhandenen Brunnen. Für die Finanzierung wurde Teile der damals erst ausbezahlten (!) Kriegskosten-Entschädigung für die Kriegsjahre 1813-14 verwendet. 1874 kam es beim Brunnen zu Änderungen am Standort und Unterbau.

Auf einem zweistufigen Podest steht das achteckige Becken aus grauem Pötschenkalk, dessen Ecken durch Pilastervorlagen aus rosa Stein akzentuiert sind. In Beckenmitte ein Postament mit Marktwappen und Jahreszahl 1847, auf dem eine steinerne St.-Johannes-Nepomuk-Statue von hoher Qualität trohnt. Diese barocke Steinplastik stand vorher in einer Wandnische am Turm des 1842 durch das nachmalige „Hotel Elisabeth“ ersetzten alten Verwesamtes an der Traunbrücke. Im 2. Weltkrieg ging der metallene Heiligenschein verloren, die beiden Wasserspeier wurden bei der letzten Restaurierung 2000 neu angefertigt.