
Esplanade, Nähe Stadtmuseum
Wirer ließ ab 1830 am Traunufer eine Allee mit Eschen (heute sind es Kaiserlinden) anlegen. Diese Allee benannte er nach Erzherzogin Sophie „Sophiens Esplanade“. Damals ließ er auch diesen Denkstein erbauen, der genauso unten an der Kaimauer zu sehen ist. Wirer war Jahre zuvor, während er mit einigen Ärztekollegen durch das Salzkammergut reiste, nach Ischl gekommen. In der Saline fiel Sole als Abfallprodukt an, was Wirer auf die Idee brachte, in Ischl ein Solebad aufzubauen. Zu dieser Zeit waren Solekuren bereits in Deutschland, Frankreich und England bekannt. Auch Erzherzogin Sophie wurden fruchtbarkeitsfördernde Kuren verordnet, die die Geburt von Kaiser Franz-Josef bewirkten.
Lateinische Inschrift:
SOPHIAE NOMEN
DECVS VIAE AVSPICIO
NOTI EXACTAE
Übersetzung:
Sophiens Name
ist der Schmuck des Weges, der unter der Leitung
eines bekannten Mannes gebaut wurde.
(bekannter Mann = Wirer, Weg = Esplanade)
Die lateinische Inschrift enthält ein Chronogramm. (= Die großgeschriebenen Buchstaben sind Zahlzeichen, die mit der größten Zahl beginnend aneinandergereiht das Errichtungsjahr des Denkmals ergeben.)
Verfasst von einer Schülergruppe des BRG Bad Ischl unter Leitung von Mag. Eva Gottwald
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