
Grazerstraße 27
"Einstmals eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Ischls!" schreibt Marie-Theres Arnbom in ihrem Buch "Die Villen von Bad Ischl"!
Errichtet wurde diese prachtvolle Villa 1838 von Graf Wilhelm von Sickingen. Sophie Sickingen, die Tochter, erbte diese Villa. Sie heiratete 1891 Fürst Camillo von Starhemberg. Deshalb sprach man ab dem Zeitpunkt nur mehr von der Villa Starhemberg. Diese stand auf einem herrlichen Platz in einer wunderschönen riesigen Parkanlage.
1942 geriet das Haus unter Verwaltung des Recihsstatthalters von Oberdonau. Erst einige Zeit nach dem Krieg gelangte die Villa wieder in den Besitz von Georg Starhemberg. Die Villa diente als Kriegsopfer-Heim. 1957 zog hier das damalige Realgymnasium ein (für viele, wie den Autor dieser Infos, eine wunderschöne Erinnerung). Der Besitzer Georg Starhemberg verkaufte die Villa 1969 an die Republik Österreich.
Doch dann kamen die 70er Jahre – eine, was Baudenkmäler in Bad Ischl betrifft, nicht gerade rühmliche Zeit (siehe auch Strauss-Villa). 1974 wurde die Villa der Spitzhacke geopfert und ein neues Bundesschulzentrum wurde am gesamten ehemaligen Parkgelände errichtet.
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