Wimmerwirt-Kapelle

Wimmerwirt-Kapelle

Am Rettenbachweg Abzweigung links zum ehemaligen Wimmerwirt (heute Umeco)


Ort

Wieder eine jener zahlreichen Kapellen, deren Geschichte in Dunkel gehüllt ist. Vielleicht stammt sie sogar aus der Biedermeierzeit oder den 1850erjahren, erstmals genannt ist sie in einem Reiseführer von 1868. Das jetzige Restaurant „Umeko“ hieß im 19. Jh. „Wimmerwirt“ (Besitzer Wimmer 1855 – 1904) und die Kapelle verdankt diesem Gasthaus ihren Namen. Von hier aus pilgerten früher die Bewohner von Rettenbach und Steinfeld am Gründonnerstag auf den Kalvarienberg.

Schlichter ungefähr würfelförmiger Kapellenbau mit steilem Satteldach, bei dem von außen die zweiflügelige Türe samt buntverglaster Oberlichte mit geschwungenem Umriss und das Spalier an den Seitenwänden auffällt, im flachgewölbten Innenraum das große und fein ausgeführte Schmiedeeisengitter mit neugotischen Anklängen. Hinter dem Gitter hängt an der Stirnwand das Kultbild, eine gemalte Darstellung der Hl. Maria mit dem Jesuskind in der Krippe.