
kleiner Park hinter Stadtmuseum
Diese Statue hat, wie vieles in Bad Ischl, mit Doktor Wirer zu tun, denn sie war früher nämlich bei der berühmten "Wirerquelle" zu finden. Eine Quellnymphe, auch Najade genannt, ist eine mythologische Figur. Sie beschützt ein Gewässer oder eben auch eine Quelle und verleiht dieser heilende Wirkung. Versiegt die Quelle, stirbt leider auch ihre Nymphe. In Ischl lebt sie als Zinkgussstatue an einem neuen Platz weiter, denn dort, wo die "Wirerquelle" war, steht jetzt ein Haus (Wirerquellgasse 18). Es ist auf der Skulptur zwar keine lateinische Inschrift zu sehen, jedoch ähnelt diese Statue sehr Kunstwerken aus der Antike. Beim genaueren Hinsehen kann man viele typische Merkmale aus der griechischen Kunst entdecken, auch wenn diese Skulptur nicht direkt aus dieser Zeit kommt. Hier noch eine lustige Zusatzinformation: Anscheinend war diese Statue früher ockerfarbig angemalt und mit Sand bestreut, damit es so aussah, als ob die Figur aus Sandstein gehauen war.
Verfasst von einer Schülergruppe des BRG Bad Ischl unter Leitung von Mag. Eva Gottwald
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