Kapelle in der Ahornstraße

Kapelle in der Ahornstraße

Ahornstraße 8, am Zaun des Villengartens


Ort

Eine ältere Kapelle (eig. ein Kapellenbildstock) an dieser Stelle war angebl. von früheren Besitzern des Bauerngutes Ahorn 1 („Hoasch“, urkundlich schon um 1300) um 1800 erbaut worden und markierte die östliche Grundgrenze des Gutes zu dieser Zeit. An der westlichen Grenze stand ebenfalls ein Kapellenbildstock. 

Die Villa Ahorn 47 wurde 1893 erbaut (Freiherr v. Eynatten), vermutlich wurde zu dieser Zeit die Kapelle renoviert und erhielt dabei den gotisierenden Spitzbogen.  1974 wurde sie wegen Straßenverbreiterung  abgebrochen, der Neubau in gleicher Gestalt (ca. 5 m zurückgesetzt) war 1975 fertig, Dach und Gitter wurden von der alten Kapelle übernommen. Weihe erst am 19.8.1978.

In den Hang gestellter, fast quadrat. Bau, die hinteren Ecken abgeschrägt, Spitzbogenöffnung, innen ellipt. Tonnengewölbe, schmiedeeisernes Gitter (19. Jh.), dahinter Sandsteinrelief „Geburt Christi“, mit Schriftband Gloria in excelsis deo (von J. Kastner (1844-1923), aus der Sammlung des damaligen [d.i. um 1978] Kapellen- bzw. Hausbesitzers Dr. Häusler-Angeli). In der alten Kapelle befand sich ein Marienbild.