Marterl in der Strub

Marterl in der Strub

Perneckerstraße an der Felswand der Straßenenge im Bereich der Sulzbach-Klamm (Strub genannt)


Ort

Nach Angaben von Perneckern war der Grund für die Errichtung ein um 1898 verübter,  allerdings mißglückter Mordversuch eines gewissen Josef St. an einem Schweinehändler, der ihm Geld schuldete. Auch haben einige Leute versucht, hier Selbstmord zu verüben, indem sie sich in die Sulzbach-Schlucht stürzten.  Wunderbarererweise (man werfe einen Blick vom Steg aus in die Klamm) haben dies einige überlebt.

Vor einigen Jahren wurde das Marterl restauriert.

Das sorgfältig gefertigte (ältere?) Kästchen im Barockstil, mit geschwungenem Giebel und jetzt vergoldetem Kreuz, ist in ein zweites, etwas größeres, einfach aus Brettern gefügtes Kästchen mit einer „Brüstung“ eingestellt. Im Kästchen ein alter Druck eines Marienbilds.