Onderdonk-Brunnen

Onderdonk-Brunnen

In der Bahnhofstraße, nach Nr. 6 etwas abseits der Straße, kleine Parkanlage bei der Auffahrt zum „Sonnhof“


Ort

Der New-Yorker Rechtsanwalt Andrew J. Onderdonk, langjähriger Ischler Kurgast, stiftete den Brunnen 1951 zum Andenken an seine Eltern, gleichfalls einst Kurgäste.  Der wahre Grund für die Errichtung war jedoch Onderdonks Hund eine Trinkstelle zu schaffen. Entworfen wurde der Brunnen vom oö. Bildhauer Hannes Haslecker (vgl. Bärenfamilie und Seelöwen bei der Schule in der Concordiastraße), der ihn unter Mithilfe von Josef Lechner (vgl. Kapelle Kriegerdenkmal Lindaustraße) auch ausgeführt hat. 2007 wurde der Brunnen beim Bau der Tiefgarage abgetragen und 2013 in leicht veränderter Form wieder aufgestellt.

Hinter dem rechteckigen Brunnbecken aus Schwarzensee-Marmor ein niedriger Sockel mit lateinischer Widmungsinschrift, auf dem eine liegende Frauengestalt aus Kremsmünsterer Konglomerat ruht. Das Mosaik aus Murano-Glasbruch im Becken wurde bei der Wiederaufstellung leider nicht in adäquater Form erneuert.