Quellnymphe von der Wirerquelle

Quellnymphe von der Wirerquelle

Im Garten des Stadtmuseums Esplanade 10, am Durchgang von der Esplanade durch das Haus Esplanade 11 zum „Kurpark“


Ort

Die seit altersher bekannte Quelle in der Wirerquellgasse wurde von Dr. Wirer 1835 und 1839-41 neu gefasst, nach ihm selbst benannt und ihr Wasser dem Kurgebrauch zugeführt. Die Quelle, zu Wirers Zeiten und auch noch nachher viel genutzt, ist um 1880 versiegt. 1940 wurde die Quellfassung großteils demoliert, 1950 der Platz überbaut (Wirerquellgasse 18). Zwei Reststücke der alten, aufwendigen und vielfach abgebildeten Quellfassung fanden ihren Weg ins Museum: eine Steinplatte mit dem Marktwappen und der Jahreszahl 1619 (von einer alten Quellfassung, die Inschrift – nicht die Jahreszahl – stammt aber wohl von Wirer) und die 1841 von Wirer aufgestellte Zinkguß-Statue einer Najade.

Die nicht allzu große Skulptur einer schreitenden Nymphe in wallendem Gewand mit einer Amphore auf der Schulter stand urspünglich auf einem Podest über der Quelle. Jetzt steht sie auf dem oben erwähnten Denckstein, der 1981 mit Beton hinterfüttert worden ist. Die Statue war anscheinend ursprünglich ockerfarbig gestrichen und mit Sand bestreut, sodaß der Eindruck einer aus Sandstein gehauenen Figur entstand.

Bei der Restaurierung 2018 durch den Ischler Heimatverein wurde das ursprüngliche Aussehen so gut wie möglich wieder hergestellt.