
Auböckplatz, Sparkassenplatz
Die Ischler Trinkhalle – Baubeginn 1829 - ist einem antiken griechischen Tempel nachempfunden und spiegelt in ihrer Inschrift das Motto des kaiserlichen Leibarztes Dr. Wirer wider. In den Bauplänen war ursprünglich das zweite “in” nicht vorgesehen, zeitgenössische Bilder (eines davon im Stadtmuseum) zeigen aber den Schriftzug in voller Länge über dem Haupteingang. Bei mehreren Umbauten verschwand die Inschrift von dort und wurde an die Seitenflügel verlegt. Dort ist sie seit einer Renovierung 2010 wieder zu finden.
Das Gebäude ist deshalb in Weiß gehalten, weil man nicht berücksichtigte, dass antike Tempel eigentlich sehr farbenfroh bemalt gewesen waren.
Die Trinkhalle wurde ursprünglich Wirerbad genannt und war bis 1936 mit Bädern und der Trinkkur, einem Teil der Salzkur, in Gebrauch.
Nach verschiedenen Umbauten und Sanierungen dient sie heute als Veranstaltungszentrum und Touristeninformation.
Lateinische Inschriften am Ost- und Westgiebel:
IN SALE ET IN SOLE OMNIA CONSISTUNT
Übersetzung:
Alle Dinge beruhen auf Salz und Sonne
Verfasst von einer Schülergruppe des BRG Bad Ischl unter Leitung von Mag. Eva Gottwald
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